Resteverwertung in letzter Minute - kurz vor dem Security-check - der Kühlschrank ist jetzt leer und es wird nichts weggeworfen.
Drückt mir Daumen, dass ich soeben meine letzte Zigarette geraucht habe.
Sawadee Krap Bangkok!
Nach einem etwas rumpeligen, aber ansonsten ziemlich ereignislosen Flug, sind wir pünktlich in Bangkok gelandet.
Wie in Thailand üblich ist am Flughafen alles bestens organisiert.
Einreisevisum, Gepäckausgabe und thailändische SIM Karte klappen wie am Schnürchen (90 Tage unbegrenztes 5G für lächerliche 44 Euro).
Bevor es aus dem klimatisiertem Terminal raus geht, noch schnell die Kleidung auf Sommer umgestellt.
Nur die Haltestelle für den öffentlichen Schnellbuss in die City ist nicht wirklich gut bzw. eher für Insider ausgeschildert aber zum Glück kann man sich durchfragen und die Leute sind gewohnt hilfsbereit.
Mit dem nun endlich ausfindig gemachten Schnellbus S1 (wohl ein Geheimtipp) düsten wir nonstop über eine vielbefahrene Autobahn in Richtung Innenstadt, die von beiden Seiten mit wirklich gigantischen - nahezu fußballfeldgroßen - Werbeplakaten gesäumt wird.
Eine fast schon unwirkliche Szenerie, da die Gebäude und Hütten dazwischen und neben den riesigen Stützpfeilern wie Spielzeuge wirkten.
Auf dem nicht allzu langen Fußweg zum Hotel zeigte sich uns Bangkok bereits von all seinen faszinierenden Facetten.
Wilder Verkehr, überall wird alles erdenkliche verkauft, auf der Straße essbar zubereitet oder in Garagen zusammen geschraubt, gegessen oder alles zusammen.
Nun endlich im Hotel um etwas Schlaf nachzuholen.
Das Hotel selbst, erwies sich als etwas in die Jahre gekommener, äußerest verwirrender Gebäudekomplex, der zusätzlich zu seinem 80er Jahre Charme - wie in Thailand üblich - mit ordentlich Prunk ausgestattet ist.
Glücklicherweise waren an nahezu allen Ecken Mitarbeiter postiert, die einem, die zum Teil labyrinthischen Wege zur Lobby bzw Checkin Schalter im 11. (!) Stock wiesen.
Nach mehren Aufzügen, Fluren und Treppen erreichen wir dann die Lobby und der Zugang zur Dachterrasse, von der sich ein atemberaubender Blick über die Stadt bot.
Pool, Cocktailbar und Aussichtsplattform inklusive.
Doch schon kurze Zeit später (frisch geduscht) packte uns die Lust, uns wieder ins Getümmel des echten Bangkoks und der Thais zu stürzen.
Nur wenige Schritte vom Hotel bot ein ausgedehnter Nachtmarkt ein bunter und wilder Rausch für alle Sinne.
Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, an den fahrbaren Straßenständen und kleinen Garküchen nun endlich auch den kulinarischen Teil der Reise anzutreten.
Was man bei der Gelegenheit übrigens niemals tun sollte, ist sich Gedanken darüber zu machen, wie es die Thais bei den schwülwarmen Temperaturen und den lauen Sommernächten es schaffen, die Kühlketten z. B. bei Fleisch einzuhalten.
Ein genauer Blick auf das Folgende, könnte Antworten liefern. Die Kühlkette wird nicht unterbrochen, weil es keine gibt.
In diesem Sinne wünschen wir Euch eine gute Nacht 🌜
