Nachdem wir uns auf der Veranda unserer gemütlichen Unterkunft in Samoeng einen entspannten Abend machten, ging es am nächsten Morgen bereits um 5 Uhr in der Früh aus dem Bett.
Unser Gastgeber empfahl uns bei der Anreise noch vor Sonnenaufgang einen Tempel in den Bergen anzusteuern.
Also fuhr moh in der Dunkelheit den Wagen über eine enge und kurvige Landstraße in die Berge hinauf und nach etwas Suchen fanden wir dann auch den Abzweig zum Tempel. Google war da ein wenig ungenau.
Oben angekommen bot sich uns ganz alleine ein atemberaubender Blick in die Berge und das Nebelmeer unter uns im Tal.
Im Laufe der Dämmerung kam noch ein weiteres Pärchen mit einem Motorroller dazu und machte ein paar romanische Fotos 😊
Die Morgendämmerung bot ein fantastisches Farbspiel.
Gerade in diesem Moment brauste auch eine Reisegruppe aus - stets frohgelaunten - Asiaten mit mehreren Pickups heran und knipsten los was das Zeug hielt.
Ein immer wieder hoch amüsantes Schauspiel 😊
Wir genossen derweil noch die Stimmung dieses wunderbaren Ortes, den wir ohne den Tip des Gastgebers so nie entdeckt hätten.
Nach dem leckeren Thai-Frühstück mussten wir das schöne Domizil leider schon wieder verlassen um uns auf die letzte Etappe unseres Nord-Loops zurück nach Chiang Mai zu machen.
Als letzten Zwischenstopp steuerten wir ein Kunsthandwerksviertel südlich der Altstadt an, von dem wir uns ein paar interssante Einkaufsideen verhofften.
Das Angebot dort hat uns schlicht erschlagen.
In unzähligen Hallen und Geschäften stapeln sich unfassbar viel Souvenir-Krimskrams aber auch traumhaft schöne Einrichtungsgegenstände und Kunstwerke aus Holz und anderen Materialien.
Eine vorsichtige Preisnachfrage und Internetrecherche ergab schnell, dass die Dinge dort einen Bruchteil von dem kosten, was man bei uns zu Hause dafür bezahlen müsste, sofern man sie überhaupt bekommt.
Sofort kamen vielfältige Gestaltungsideen für zu Hause auf.. doch alle scheitern an unseren begrenzten Transportmöglichkeiten.
Der Gedanke an einen Sperrgutversand nach Deutschland wurde angesichts der uns genannten Kosten (12.000 Bath, ca. 350 Euro) stark gedämpft... ein Verkäufer kommentierte das leicht lächelnd mit den Worten, dass sich das nur lohnt, wenn man richtig viele Sachen kauft und verschifft.
Schweren Herzens verließen wir diesen Ort unserer Shopping-Träume und begaben uns zum Flughafen um den Mietwagen nach knapp 1.500 km wieder abzugeben.
Abgesehen von der wirklich wilden Verkehrs- und Parkplatzsituation am Flughafen verlief das äußerst unkompliziert.
Nun waren wir wieder auf unsere eigenen Beine und öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, was uns schon etwas betrübte, da moh das mitunter etwas abenteuerliche Autofahren in Thailand bereits nach kurzer Zeit durchaus Spaß bereitete und ich den Chauffeurservice genoss.
Unsere Stimmung hellte sich bei Ankunft im unseren traumhaft schönen Hotel schlagartig wieder auf.
Wir verbrachten dort bereits vor 6 Jahren einige Tage und freuten uns schon sehr, auf den Luxus den uns dort erwartete.
Purer, palastartiger Luxus, mit dem wir die folgenden 5 Tage unsere Seele und Körper von der bisherigen nicht immer anstrengungsfreien Reise verwöhnen wollen.
Am Abend zog es uns hinaus zum äußerst beliebten Samstags-Nachtmarkt, bei dem sich kilometerlang Besuchermassen durch engen Straßen vollgestopft mit Souvenirständen, kleinen Garküchen und Foodcourts quetschten.
Ein mitunter anstrengendes Unterfangen, welches an einem Cocktailstand, der Getränke in kleinen Eimern anbot, durchaus erträglicher wurde.
Hierzu passend sollte aber nicht unerwähnt bleiben, dass im öffentlichen Bereich des Marktes - wie an vielen anderen Stellen auch - sowohl das Rauchen als auch der Konsum von Alkohol strikt untersagt ist und daran auf Hinweisschildern und mit Durchsagen regelmäßig hingewiesen wird.
Etwas, was in Deutschland - man denke an das Oktoberfest - unvorstellbar ist.
