Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zur nahegelegenen Anlegestelle der sog. Longtailboote, von dort aus man für überschaubares Geld alle möglichen Ziele in der Region direkt ansteuern kann.
Hier kommen einige der großen Vorteile von Ao Nang zum tragen:
In unmittelbarer Umgebung befindeten sich einige der landschaftlich spektakulärsten Inseln und Küstenabschnitte, die das Land zu bieten hat.
Steil, oft senkrecht aufragende Kalksteinfelsen, die aus den Meer in schwindelerrende Höhen aufsteigen, mit dichten Dschungel bewachsenen und durch Erosion bizarre Höhlen und Tropfsteinnadeln ausbilden.
Das alles in kristallklaren Wasser und häufig nur mit dem Boot und nicht über Land erreichbar.
Die meisten Inseln sind mittlerweile Teil eines Nationalparks, unbewohnt und nur für Tagesausflüge zugänglich.
Ao Nang bietet hierfür den besten Ausgangspunkt.
Wir entschieden uns für die recht nahelegene Poda Island, die uns auch schon vor 6 Jahren gut gefiel.
Das etwas ungewöhnliche Buchungsprinzip war uns zum Glück schon bekannt:
Man kauft am Schalter die Fahrkarte für Hin- und Rückfahrt und wird zum Warten aufgefordert.
Sobald eine Mindestanzahl von Fahrgästen zusammen gekommen ist (meist 8 Personen), wird man zu einem Fahrer gebracht, der einen dann zum Boot bringt.
Mit der so gebildeten Fahrgemeinschaft muss man sich dann auf eine Uhrzeit für die Rückfahrt verständigen.
Zum Glück machen die Fahrer Vorschläge.
Zu dem so gefundenen Zeitpunkt wartet dann das gleiche Boot an der Ankunftstelle. Es wird sorgfältig darauf geachtet, dass auch alle von der Hinfahrt wieder an Bord sind und niemand auf der Insel verbleibt.
Schon bei der Annäherung an Ko Poda (so heißt die Insel auf Thai) zeigt sie sich von ihrer gewaltigen Schönheit.
Netterweise fuhr der Fahrer sogar halb um den sonst nicht zugänglichen Teil der Insel herum.
Am Strand angekommen wussten wir, dass wir längst nicht die einzigsten dort sind.
Nach einem kleinen Schnorchelgang wechselsten wir durch das Inselinnere den Strandabschnitt, der jedoch nicht weniger bevölkert war.
Dort erwartet einen ein sensationeller Blick auf einen gegenüber liegenden Felsen, der für uns schon vor 6 Jahren ein begehrter Fotospot war.
Während moh sich auf einen etwas ausgedehnten Schnorchelausflug begab, machte ich mir Sorgen, dass dabei etwas unvorhergesehenes passieren könnte. Ich selbst traute mich nicht so weit ins offene Gewässer hinaus.
Nach einigen Stunden mussten wir wieder den Rückweg antreten, der einen atemberaubenden Ausblick auf die zum Teil völlig unzugängliche Felsenküste bot.
Im trubeligen Ao Nang stürzten wir uns wieder auf kulinarische Entdeckungstour im nahegelegenen Nachtmarkt.
