Tag 3

02.12.2024 - Bangkok

Ich möchte mich heute mal bei meinem Physiotherapeuten Raphael bedanken. Er hat es geschafft, mich wieder so fit zu machen, dass wir Thailand problemlos entdecken können.



Unser heutiges Ziel war eine der unzähligen buddhistischen Tempelanlagen, die im Leben der Thais eine große Rolle spielen. 


Unweit der Bootsstation und dem Überrest der alten Befestigungsanlage befindet sich der Tempel Wat Saket oder auch Golden Mount genannt. Es handelt sich um eine der ältesten Tempelanlagen, bei der in späteren Jahren auf einem 79 Meter höhen künstlich aufgeschütteten Berg eine wertvolle Reliquie Buddhas in einem goldenen Chedi verwahrt und verehrt wird.


Entlang der 318 Stufen, die hinauf zum Chedi führen, sind immer wieder liebevoll angelegte Gärten, Nischen und Pavillons und vor allem Glocken und riesige Gongs errichtet, die nicht nur moh große Freude bereiteten.


Oben angekommen, erwarteten einen neben der fantastischen Aussicht auf den umliegenden Tempelbezirk auch zahlreiche kleine und große Andachtsstätten. Wir verweilten dort eine ganze Zeit, um das Treiben aus betenden Gläubigen und z. T. wenig respektvollen Touristen auf sich wirken zu lassen.

Der Anteil an Touristen war jedoch recht überschaubar, was wir als sehr angenehm empfanden. Übrigens werden in der gesamten Anlage über Lautsprecher fortwährend religiöse Texte rezitiert, was wir als besonders stimmungsvoll und spirituell empfanden.


Rings um den Berg befindet sich die eigentliche Tempelanlage, mit etlichen prächtigen Gebetshallen, Andachtsräumen und Wohnstätten der Mönche, die hier leben.



Unweit des Wat Saket befinden sich noch weitere Tempel, denen wir eigentlich nur einen kurzen Besuch abstatten wollten, auf der Suche nach einem kleinen Amulettmarkt.


Der Wat Ratchanatdaram hat uns dann aber doch sehr viel intensiver in den Bann gezogen, da sein ungewöhnlicher Aufbau mit einer begehbaren mehrstufigen Stupa und 37 goldenen Türme immer wieder für beeindruckende Ausblicke sorgte.



Mit ziemlich müden Füßen und voller Eindrücke im Kopf begaben wir uns am Nachmittag zurück ins Hotel, um den Rest des Tages am Pool zu entspannen, die zahlreichen Bilder zu sortieren und diesen Text für Euch zu verfassen.


Am Abend gingen wir wie immer auf kulinarische Entdeckungstour in die Stadt.


Hier noch ein paar wilde Bilder vom Tag: