Tag 49

17.01.2025 - Bangkok

Nach dem modernen Geschäftsviertel gestern, setzten wir heute unsere Shoppingtour in der Altstadt und den angrenzenden Viertel fort.


Auf dem Einkaufszenttel standen unter anderem eine ganz bestimmte Sorte von Räucheekegeln, die wir vor 6 Jahren in Bangkok irgendwo schonmal gekauft hatten und der Vorrat zu Hause allmählich zu neige geht. 


Evtl. auch ein paar Drachen, Tempelglöcken oder andere Gegenstände aus Messingguss sowie Küchenutensilien für die Thai-Küche zu Hause.


In unmittelbarerer Nähe zu unserer Unterkunft entdeckte moh eine vielversprechende Straße bzw. ein kleine Gegend, in der es fast ausschließlich buddhistischen Tempelschmuck und Religionsbedraf gibt.


Schon die ersten Geschäfte haben uns die Sprache verschlagen.


Allein die schiere Masse und Größe der auf der Straße und in den Läden zum Verkauf angebotenen Buddhafiguren, Tempelglocken (nicht nur Glöckchen), Tempelwächter und sonstigen Tempelausstattungen war mehr als beeindruckend.


Leider mussten wir feststellen, dass wir das unmöglich in unser Handgepäck bekommen.


Auch den Auftrag nach einer passenden Räucherschale zu suchen, konnten wir an diesem Ort leider nicht umsetzen.


Ansonsten konnte die Auslage mancher Geschäfte locker mit der Ausstattung eines mittelprächtigen Tempels mithalten.


In einem der Geschäfte konnte man sogar Wachsnachbildungen berühmter, aber inzwischen verstorbener Mönche erwerben.


Aber das wonach wir suchten bzw. mit unseren Mittel transportabel ist, fanden wir dort irgendwie nicht.


Also verlegten wir unsere Suche nach Chinatown mit seinen unzähligen engen Gassen und kleinen Einkaufsläden, in dem man doch so gut wie alles finden sollte.


Dort war die Hölle los, nicht zuletzt, weil man sich auch auf das bevorstehende chinesische Neujahrsfest vorbereitete, was besonders viele Einkaufsaktivitäten auslöst.

Wir stellten fest, dass auch hier das Gesuchte nicht so recht zu finden war, vielleicht auch desshalb, weil wir - wie so oft - ziemlich spezifische Vorstellungen haben.


Hinzu kommt, dass in Bangkok - wie in vielen alten Städten auch - sich die Warengruppen oft dicht beieinander in bestimmten Straßen konzentrieren.


So gibt es in der Nähe unserer Unterkunft auch ein paar Straßen, in denen es ausschließlich Gewehre und andere Waffen zu kaufen gibt.


Ein paar Ecken weiter nur Polizeimarken, Mützen und andere Abzeichen von staatlichen Hoheitsträgern, was auf uns schon etwas skurril wirkte.


In Chinatown war das ähnlich. Es gab Viertel nur mit Spielzeug, billigen Plastikwaren, Souvenir-Schnickschnack, Schrauben, Werkzeuge oder auch Elektronikkram und Handyhüllen.


Doch zunächst nichts von dem, was auf unserem Einkaufs- bzw. Wunschzettel stand.


Dafür aber das ein oder andere Fotomotiv, das uns schmunzeln lässt.


Nach stundenlangen Suchen und Umherstreifen endlich ein erstes Erfolgserlebnis.


Ein winziges aber vollkommen vollgestopftes Haushaltswarengeschäft, in dem wir ein paar Küchenutensilien und eine Räucherschale für Draußen entdecken.


Die ältere Dame im hintersten Eck des Landens war etwas überrascht, dort westliche Käufer anzutreffen.


Von da an war der Bann gebrochen. Wir erstanden noch ein paar Kräuterbalsams, die man in Deutschland so nicht bekommen kann, Postkarten für Paul und Teekännchen. 


Nur von den Räucherkegeln fehlte jede Spur.

Also weiter zum Blumenmarkt, wo wir diese nach unserer wagen Erinnerung irgendwo erstanden hatten.


Und siehe da, mehr durch Zufall entdeckte moh in einer Ecke eines eher unscheinbareren Blumengeschäftes die lang ersehnten Kegel.


Der Tag war gerettet 🙏


So konnten wir dann entspannt den Rest des Abends genießen und an einer Stelle bot sich ein freundlicher Thai an, ein Foto von uns beiden zu machen. 

Offenbar sah man uns an, dass es uns gut geht 😊


Und wie jeden Abend... 😉