Der gestrige Tag war von der Rückfahrt nach Mae Sot geprägt.
Unsere freundliche Vermieterin - mit der wir ausschließlich per WhatsApp in Kontakt standen - veranlasste, dass uns das Songthaeo direkt an der Unterkunft einsammelte, um uns den Weg bis zur offiziellen Haltestelle zu ersparen.
Doch zuvor konnten wir von unserer Veranda einen traumhaft schönen Sonnenaufgang und ein kleines Frühstück genießen.
Die Fahrt startete pünktlich, führte jedoch innerhalb von Umphang noch zu allerlei anderen Orten, um Fahrgäste und Waren einzuladen.
An einer Autowerkstatt wurden kurzerhand zwei große Gasflaschen an den rückseitigen Aufstiegsleitern mit Seilen festgebunden.
Diejenigen von Euch, die Dirk's beruflichen Kontext kennen, werden erahnen, was dabei in seinen Kopf herum ging 😊
Doch dieses und vieles andere muss man in Thailand völlig beiseite schieben. Es ist eine andere Welt mit anderen Regeln und Werten.
Während der erneut sehr wilden und kurvenreichen Fahrt durch durch die Berge lockererte sich übrigens eine der Gasflaschen und begann immer stärker hin und her gegen den Wagen zu schlagen.
Nachdem das von den auf dem Wagendach mitreisenden Fahrgästen bemerkt wurde, brachte man den Fahrer zum Halten, der zu meiner Entspannung noch ein paar mehr Knoten anbrachte.
Während dessen genossen wir die gut 5-stündige, diesmal durchgehende Fahrt mehr oder weniger bequem dösend.
Neben mal mehr oder weniger kuriosen Fahrzeugen gab es immer mal wieder spektakuläre Ausblicke auf die umgebende Natur und Bergwelt.
Am Busbahnhof in Mae Sot angekommen, wollten wir uns vorab das Busticket für die übermorgige Weiterreise nach Chiang Mai besorgen.
Doch anstatt eines Schalters, wurde für diese Verbindung mit einem Plakat auf eine Internetseite verwiesen.
Online erfuhren wir dann, dass die einzige Direktverbindung vollständig ausverkauft ist.
Andere Reisende, die das gleiche Problem haben, erklärten uns, dass wir wohl mit einen Minibus zunächst nach Tak fahren und dort versuchen müssen, einen Bus nach Chiang Mai zu bekommen.
Das Abenteuer geht also weiter...
Doch zunächst zu unserem Hotel, bei dem wir uns im Vorfeld bewusst für ein modernes mit etwas westlichen Standard entschieden, um die Strapazen der letzten Tage abschütteln zu können.
Am Abend ging es wieder raus in die Stadt, welche in bestimmten Viertel einen starken chinesischen Einfluß aufweist.
Neben allerlei Alltagsgegenständen gab es in der sehr geschäftigen Stadt einige kulinarische Angebote, von denen wir natürlich nicht die Finger lassen konnten.
