Tag 13

12.12.2024 - Von Mae Sot nach Chiang Mai

Zunächst gilt unser Dank dem unbekannten Reisenden, der uns den Tipp gab, zunächst nach Tak zu fahren um am dortigen Busbahnhof einen Bus nach Chiang Mai zu bekommen.

Das klappte auch erstaunlich gut. Früh morgens saßen wir schon in einem unfassbar engen Minibus (die Knie waren Press am Vordersitz und unsere Köpfe ragten über die Sitze hinaus), der uns in gut 1,5 Stunden über die Berge zurück zur Provinzhauptstadt Tak brachte.


Am Busbahnhof wurde man auch schon gleich zu einem der Schalter gelotst, an dem die heiß begehrten Bustickes nach Chiang Mai verkauft wurden.

Etwas eine Stunde später ging es auch schon wieder los...


Der Unterschied im Reisekomfort hätte nicht größer sein können. Ein moderner Bus, bequeme breite Sessel mit enormer Beinfreiheit. Ein Segen für Menschen, die etwas mehr Raum einnehmen.


Dazu Snacks (2 kleine Kekse) und Getränke (Flasche Wasser).


Nach einer überraschend kurzen Fahrt (4 Stunden - die Fahrzeitangaben im Internet waren erheblich länger angegeben) und einer wilden Taxifahrt durch die Stadt, kam der Schock dann in unserm Hotel:

Das erwünschte Doppelbett gab es in unserer gebuchten Zommerkategorie (Studio) nicht mehr.

Die Dame an der Rezeption bat um Verständnis, dass sie uns kostenfrei zu einer Suite upgraden musste. Wir zeigten uns verständnisvoll.


Nach einer kurzen Ruhepause ging es in zu einem kleinen Spaziergang durch einen der südlichsten Ausenbezirke der Stadt, der vor allem für einen "silbernen Tempel" Wat Sri Suphan und die Silberwerkstätten bekannt ist.

Dort bot sich uns eine muntere Mischung aus Touristenattraktion, Gebetsstätte und allerlei Varianten an, mit der Gläubige durch Spenden oder Opfergaben ihr persönliches Schicksal aufbessern können.


Die Hauptattraktion ist allerdings ein mit Silber-, Nickel- und Aluminiumpaneelen verkleidete Ordinationshalle, die mit aufwändiger Handwerksarbeit verziert ist.


Die Motive sind zum Teil sehr ungewöhnlich und modern.


Im Innenraum, der übrigens nur von Männern betreten werden darf - während die Frauen von außen die Fotos machen - wartet ein kleine goldener Buddha, was nicht weiter überrascht.


Auch außerhalb des Silbertempels gab es so einiges zu entdecken, unter anderem ein Mönch, der sich gerne von anderen fotografieren lässt. Auch moh wurde das Handy vom Mönch in die Hand gedrückt: "Pictures" und schon posierte der Mönch sich vor den Tempel.


Zur Abenddämmerung wurde der Tempel in wechselnden, zum Teil schrillen Farben angestrahlt, was ein beliebtes und offenbar geldeintreibendes Fotomotiv ist.


Auf dem Rückweg zum Hotel landeten wir im einem ausgesprochen beliebten Foodcourt, in dem wir uns durch die zahlreichen Stände durchprobierten.


Ein unter Thais sehr beliebtes Vergnügen ist es übrigens, sich dort im Freundes oder Familienkreis zu treffen, einen Gaskocher und Kochgeschirr mitzubringen bzw. auszuleihen und sich an den Ständen die Zutaten für ein geselliges Kochen und Zusammensein zu besorgen.


Entsprechende Sitz- und Liegemöglichkeiten direkt am angrenzenden See wurden rege genutzt.


Dirk's persönliches kulinarisches Highlight war ein Stand, der nordthailändisches Curry anbot.


Auch wenn die Auslage nicht gerade lecker aussah, konnte er nach einigen Zögern nicht widerstehen.

Das Ergebnis war jedoch unfassbar lecker, auch moh fand es lecker. Wir hoffen sehr, dass wir sowas wieder finden.


Übrigens, wie beim IKEA Bälleparasis ist auch bei diesen Foodcourt daran gedacht, daß etwa ungeduldige Kids sicher in einem Glaskasten verwahrt und bespaßt werden.