Tag 32

31.12.2024 - Silvester in Chiang Mai

Den letzten Tag des Jahres gingen wir bewusst lagsam an.


Da wir schon vor 6 Jahren in Chiang Mai einige Tage verbrachten, konnten wir uns etwas abseits der Hauptsehenswürdigkeiten bewegen.


Chiang Mai beherbergt als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Nordens eine große Künstlercommunity.


Moh intrsssierte sich vor allem für Street Art, welche in anderen Teilen des Landes kaum zu finden ist.


In einem kleinen Stadtpark konnte man etwas Ruhe von der verkehrsreichen Stadt bekommen und Leuten unter anderem bei sportlichen Aktivitäten zuschauen.


Zum Abend hin begaben wir uns zum Osttor, in der Hoffnung dort zusammen mit hunterten andren Himmelslaternen aufsteigen zu lassen.


Das Tor wurde wieder fleißig als Fotospot genutzt.


Zu unserer großen Enttäuschung gab es dort allerdings auch Hinweisschilder, dass auf dem Platz Himmelslaternen untersagt sind.


Natürlich hatten wir einen Plan B.


Entlang der langen Festmeile gingen wir zur Brücke am Ping Fluss um dort eine der offiziellen Silvesterfeiern der Stadt zu verfolgen.


In sicherer Distanz zur äußerst lautstarken Bühne auf der anderen Flussseite sicherten wir uns einen guten Platz mit Blick auf den Fluss und die Lichtershow.


Neben lautstarken Thai-Rockbands wurden zur Unterhaltung beiderseits der prachtvoll beleuchteten Brücke eine bunte Lichtershow mit kleinen Feuerwerk geboten.


Doch das lange Warten hat sich am Ende gelohnt.


Punkt Mitternacht wurde praktisch vor unserer Nase ein Feuerwerk abgefeuert, welches zwar nur kurz, aber vom solch gewaltiger Wucht war, dass sowohl beim Abschuss als auch bei der Explosion über unseren Köpfen die Druckwelle physisch zu spüren war.


Das optische Ergebnis ist bekannt:


Im Anschluss entdeckten wir einige Leute, die von der Brücke und dem Flussufer Himmelslaternen aufsteigen ließen.


Nach etwas Umschauen entdecken wir eine ältere Dame, welche auf Nachfrage sehr unauffällig aus einem schwarzen Plastkbeutel eine Himmelslaterne herauszog und für 50 Bath verkaufte.


So kamen wir dann doch noch zu dem Vergnügen, selbst eine mit unseren Wünschen für das neue Jahr in den Himmel aufsteigen zu können.


Auf dem Rückweg zum Hotel bemerkten wir, dass die unzähligen Stände größtenteils in Windeseile abgebaut wurden, so dass wir gerade noch etwas zum Mitternachtsnack erhaschen könnten 😊