Ein letztes Mal genossen wir den Sonnenaufgang und die wirklich gigantische Auswahl internationaler Speisen hoch über den Dächern der Stadt.
Der nördliche Busbahnhof Mo Chit gleicht einem kleinen Flughafen:
Unzählige Ticketschalter, Shoppingläden, Gepäckkontrolle und Boardingbereich.
Wir erwarben für jeweils 378 Bhat (10,50 €) einen Busfahrschein für die etwa 420 km lange Fahrt in einem “Premium” Bus nach Sukhothai.
Die Fahrt verlief recht ereignislos, die Klimaanlage war zum Glück nicht allzu frostig eingestellt (wir hatten vorsorglich Pullis im Handgepäck) und nach den kurzen Zwischenstopps überzeugte sich die Reisebegleiterin stets, dass alle wieder an Bord sind.
Bei solchen Busreisen ist immer auch eine Mittagspause an einer Autobahnraststätte enthalten, bei der man durch Vorzeigen des Fahrscheins an einem der Stände ein kleines Mittagessen erhalten kann (im Fahrpreis enthalten).
Natürlich gibt es dort keinerlei englische Beschreibung. Man zeigt schlicht auf eine der Auslagen und ist gespannt, was man bekommt.
Wir wählten ein Reisgericht, offenbar mit Bambusschoten als Hauptbestandteil. Geschmacklich eher der Kategorie “Interssant” zuzuordnen. Ansonsten ordentlich scharf, was uns aber schon inzwischen nichts mehr ausmacht.
Nach etwas mehr als 7 Stunden Fahrt erreichten wir zum Sonnenuntergang den Busbahnhof von Sukhothai, eine kleine Stadt in Zentralthailand. Um die Fahrzeit nicht noch weiter zu verlängern, schlossen wir uns mit ein paar anderen Travellern zusammen und mieteten uns ein Songthaeo (ein Sammeltaxi aus einem umgebauten Kleinlaster mit Sitzbänken auf der Ladefläche) um zu unserer Unterkunft zu gelangen.
Diese hatten wir bereits bei unserer Rundreise vor 6 Jahren genutzt und furchtbar bereut, dass wir in dieser wunderschönen Oase der Ruhe und Entspannung, nur zwei Nächte verbrachten.
Der perfekte Ort nach der pulsierenden und lauten Metropole Bangkok.
