Nach einer wirklich sehr kurzen Nacht wurden wir bereits um 5:30 Uhr bei völliger Dunkelheit abgeholt und über unwegsame Straßen zu einem Viewpoint gebracht, um den Sonnenaufgang zu genießen.
Wie ein Milchshake durchgeschüttelt und zum Glück mit eigenen Taschenlampen ausgestattet, erklimmen wir die restlichen Meter zum Gipfel zu Fuß. Hier warten bereits andere reisende Asiaten, die mit Vorbereitungen der Handykameras und Besetzen der besten Plätze beschäftigt sind.
Nach ein paar Minuten warten wurde es langsam etwas heller und man konnte endlich erkennen, wo man eigentlich hingebracht wurde.
Vor uns ein tiefer Abgrund mit traumhafter Aussicht ins Tal. Dirk wurde immer mulmiger zu mute, je weiter Alle, insbesondere moh an die Absturzkannte rückten.
Nach knapp 1 Stunde Fotomarathon für ein und dasselbe Motiv aus unterschiedlichen Blickwinkeln, fuhren wir den nur mit Pickups befahrbaren Waldweg zurück zum kleinen Frühstück, bestehend aus fettigen Teigwaren und Sojamilch.
Währenddessen wurde das Schlauchboot aufgepumpt und wir wurden darauf hingewiesen, dass wir bei der Raftingtour nass werden könnten und uns dementsprechend kleiden sollten.
Leider können die Fotos nur ansatzweise das wiedergeben, was uns das Paradies in dieser Fülle und Dimension geboten hat.
2 Stunden gemütliche Fahrt über den Khwae Yai mit kurzem Zwischenstopp bei den Hot Springs und dem kleinen Thilocho Waterfall gingen viel zu schnell rum.
Eine weitere Fahrt mit dem Pickup brachte uns zum Nationalpark “Umphang Wildlife Sanctuary”
Es gab am Anfang eine kleine Stärkung, damit wir von dort aus nur 1,5 km zu Fuß zum Thi Lo Su Waterfall laufen konnten.
Leider haben die Unwetter der letzten Wochen und Monate viel Schaden angerichtet, so dass wir nur den unteren Teil sehen konnten.
Auch war das Schwimmen in den Becken aus Sicherheitsgründen absolut nicht gestattet.
Wenn für thailändische Verhältnisse etwas unsicher ist, ist das für europäische Verhältnisse erst Recht unsicher und bedeutet definitiv Lebensgefahr.
Dennoch konnte man die sagenhafte Schönheit dieses Wasserfalls erkennen und genießen.
Der Rückweg bedeutete 2 Stunden Fahrt über Waldwege, die ebenfalls durch das Unwetter ordentlich zerstört wurden. Mit normalen Fahrzeugen unmöglich passierbar.
Mit diesen intensiven Eindrücken haben wir den Abend mit leckeren Essen ausklingen lassen.
Ach ja, ein paar Tiere haben wir heute natürlich auch gesehen…
Ein Tokeh-Gecko
Er hat uns immer so süß seinen Paarungsruf vorgetragen.
Und eine Nephila Pilipes (Goldene Seidenspinne)
Größe: 4–5 cm (ohne Beinspannweite)
